"Metal matters - Heavy Metal als Kultur und Welt"

Die interdisziplinäre Tagung am 3. bis 5. Juni 2010 an der HBK Braunschweig, organisiert von Rolf F. Nohr und Herbert Schwaab

Anfang Juni 2010 hat die Tagung "Metal matters - Heavy Metal als Kultur und Welt" in Braunschweig versucht, eine Leerstelle der Kultur- und Medienwissenschaft mit auszufüllen und die Komplexität des Phänomens Metal herauszustellen. Dieser Blog bündelt die Perspektiven der Konferenz und versucht den dort interdisziplinär zusammengeführten Strom aus Ideen, Projekten und Perspektiven vorläufig fortzuführen.

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Donnerstag, 14. November 2013

Death Metal lernen in einer Minute – Das Bildungsangebot des Tages

"Wanna know how to death metal? This lesson will help you explode cantaloupes and summon angry unicorns in no time!"
(thanx @ Jürgen)

Donnerstag, 7. Februar 2013

Surfin' Nicaragua

Es gibt sicherlich eine wissenschaftliche Übereinkunft darüber, dass die einzig legitime Kombination von Surfen und Metal Surfin' Nicaragua von Sacred Reich ist. Ein bizarres Beispiel, wie man Black Metal- Ästhetik, Surfen, Skateboardfahren und BMX-hoppeln  am Strand auf gänzlich unoriginelle und latent penetrante Weise kombinieren kann, zeigen uns die merkwürdigen Muse hier. Dislike.

Mittwoch, 23. Januar 2013

Metalvideogewaltundso

Wers noch nicht gesehen hat: Kat Chandlers Black Metal - Kurzfilm. Problemschwanger, amerikanisch, Sundance-kompatibel und genau das Statement zu einem Problem, über das wir uns schon immer mal Gedanken machen wollten...
Kontrastprogramm könnte übrigens dieser viel viel bessere ganz andere Film sein: Da erfährt ein Komponist, der seit Jahrzehnten Musik für die Sesamstraße komponiert, dass man seine Songs zum Foltern in Guantanamo und andernorts eingesetzt hat. Jetzt will er der Sache gerne mal auf den Grund gehen, und trifft auch Metalbands (?), die nicht gänzlich unzufrieden sind, dass sie auf der gleichen Tracklist wie er sind. Ist übrigens ein Dokumentarfilm. Von Al Jazeera.  
 

Mittwoch, 23. Mai 2012

Forschungstopic

Von interessierter Seite erreicht uns die Frage, wie untenstehender Gegenstand im Rahmen der Metal Studies zu bearbeiten wäre. Ein Forschungsauftrag, der hiermit an die Community weiter geleitet sei
(Dr. Trummer - übernehmen Sie!) 

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Syrischer Regime-Metal

Heute (13.10.2011) in der taz: "Syrien bestens. ARABISCHER FRÜHLING Das Assad-Regime setzt regimetreue Popmusik ein, um die syrische Jugend bei der Stange zu halten".
Nach dem es in den letzten Jahren gerade im arabischen Raum ja immer wieder zu Kampagnen gegen Metal und Metalheads gekommen ist scheint aktuell das Syrische Regime HipHop und Metal als "konterrevolutionäre" Option zu entdecken um sich selbst in ein positives Licht zu rücken. Ein ausgewähltes Beispiel gibts hier (ca. um Minute 6 sind einige zaghafte Gitarrenlaute zu vernehmen, und man sieht auch mal lange Haare).
Weitere Vorschläge und Beispiele für eine Geschichte des "Regime-Metals" bitte an die Redaktion.

Dienstag, 9. August 2011

Heavy Metal Farmer



"Auffällig ist der starke Naturbezug, der Anfang der 1990er Jahre ein Novum nicht nur in der Metal-Subkultur war und heute zu den Klischees des Düstermetals gehört: Kaum eine Black Metal-Band, die sich für ihre Bandfotos nicht schon einmal im heimischen Wald ablichten ließ; Legion ist die Zahl der Bands, die Naturmotive in die visuelle Gestaltung ihrer Veröffentlichungen einbeziehen. Wird hingegen im Black Metal und in angrenzenden Stilen die Stadt thematisiert – was nur sehr selten der Fall ist –, dann vor allem als ein Ort menschlichen Niedergangs, als ein ›apokalyptisches Babylon‹ des Verfalls und der Sinnleere"

Leichsenring, Jan (2011): »Wir fordern das Unmögliche.« Zur Formulierung und Funktion antimoderner Topoi in einigen Metal-Subgenres. In: Rolf F. Nohr / Herbert Schwaab (Hg.): Metal Matters. Heavy Metal als Kultur und Welt. Münster. Lit, S.291-306; hier: 293