"Metal matters - Heavy Metal als Kultur und Welt"

Die interdisziplinäre Tagung am 3. bis 5. Juni 2010 an der HBK Braunschweig, organisiert von Rolf F. Nohr und Herbert Schwaab

Anfang Juni 2010 hat die Tagung "Metal matters - Heavy Metal als Kultur und Welt" in Braunschweig versucht, eine Leerstelle der Kultur- und Medienwissenschaft mit auszufüllen und die Komplexität des Phänomens Metal herauszustellen. Dieser Blog bündelt die Perspektiven der Konferenz und versucht den dort interdisziplinär zusammengeführten Strom aus Ideen, Projekten und Perspektiven vorläufig fortzuführen.

Montag, 14. April 2014

Tagung: Sounds, Kläng, Töne. Zur klanglichen Dimension von Musik und ihrer emotionalen Bedeutung und Wahrnehmung

Konferenz am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin 24. bis 26. April 2014

Donnerstag, 24.04.2014
13:00 – 14:30 Registrierung
14:30 – 15:30 Begrüßung und Einführung
Sven Oliver Müller, Tim Biermann, Anabelle Spallek, Henning Wellmann (MPI für Bildungsforschung)
15:30 – 16:30 Keynote
Prof. Holger Schulze (Berlin)
„Widerstand und Klang: Zur Kulturtheorie schallbrechender Gemeinschaften“

17:00 – 19:00 Panel 1: Methodisch-theoretische Perspektiven
Chair: Marie Louise Herzfeld-Schild (Berlin)
Hauke Egermann (Berlin):„ Empathie als Vermittler zwischen Ausdruck und induzierten Emotionenin der Musikrezeption“
Anna Schmidt (Göttingen): „Audiosphären – Atmosphären in Hörbeziehungen“
Karim Weth (Wien): „Klang und Emotion: Ansätze aus der Timbreforschung“
19:00 Abendessen

Freitag, 25.04.2014
10:00 – 12:30 Panel 2: Subjektbildung durch Sound und Klang
Chair: Henning Wellmann (Berlin)
Jens Gerrit Papenburg (Berlin): „ Ansteckung und Synkopierung. Subjekte des Ragtime um 1900“
Lisa-Marian Schmidt/Carsten Heinze (Berlin/Hamburg): „ Der Klang der Moderne vom Underground zum Mainstream: Industrial Culture and Music am Beispiel von Throbbing Gristle und Psychic TV“
Brigitte Simon (Wien):„ Der Heavy Metal Sound und das ,White, Male, Working Class‘-Image“
Svenja Rokitta (Berlin): „ Zur Ästhetik des Virtuellen: Das Déjà-entendu in der Musik“

14:00 – 16:00 Panel 3: KlangmaterialitätenChair: Luis-Manuel Garcia (Berlin)
Felix Gerloff/Sebastian Schwesinger (Berlin):„ ,Wir tanzen wie Maschinen, im Rhythmus der Maschinen‘.Die Materialität des Klanglichen im Detroit Techno als Disponent prototypischer emotionaler Erfahrungen der Clubkultur“
Axel Volmar (Siegen):
„ Nostalgie, Distinktion und die Erhabenheit der Technik. Affektbeziehungen zwischen Menschen und Musiktechnologien in der High-end Audio Kultur“
Martin Hoffmann (Kissing):„ Die venezianische Mehrchörigkeit – Zum Verhältnis von Emotion, Klang und Raum in San Marco“

16:30 – 18:30 Panel 4: Klangpraxis – Doing Sound
Chair: Tim Biermann (Berlin)
Christian Müller (Freiburg): „ Doing Jazz - Zur Konstitution einer kulturellen Praxis“
Georg Fischer (Berlin): „,Keep it real!‘ Die Rolle des Klangs in der Samplingkultur des Hip Hop“
Jan Drees (Wuppertal): „Audioflow – Atmodesign als Instrument der HörerInnen-Bindung im Popkulturradio“
19:00 Abendessen

Samstag, 26.04.2014
10:00 – 12:00 Panel 5: Klang – Politik – Geschichte
Chair: Anabelle Spallek
Jutta Günther (Saarbrücken):„…von Instrumenten des Irrwahns umlärmt – Wie wirkt Musik und Performanz auf den spätantiken Mensch?“
Cornelia Bartsch (Basel): „Die (freie) Fantasiermaschine – zur Konservierung des musikalisch ‚Wilden‘ im Geiste der europäischen Aufklärung“
Bodo Mrozek (Berlin): „Heulbojen und Geräuschathleten: Musik als Lärm. Die Debatte um die somatische Wirkung von Klang in den 1950er Jahren“

13:30 – 15:00 Abschlussdiskussion
Jochen Bonz (Innsbruck)
Luis-Manuel Gracia (Berlin)
Bianca Ludewig (Innsbruck)
Holger Schulze (Berlin)

Veranstaltet von Tim Biermann / Anabelle Spallek / Henning Wellmann
Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin
Kontakt/Anmeldung: Telefon: 030 82406-402 (Tim Biermann)
E-Mail: biermann@mpib-berlin.mpg.de
Um Anmeldung bis zum 20.04.2014 wird gebeten

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